Weltenbummlerinnen: Blog http://www.weltenbummlerinnen.de/blog en-us Weltenbummlerinnen mail@weltenbummlerinnen.de (Weltenbummlerinnen) Tue, 17 Oct 2017 05:32:00 GMT Tue, 17 Oct 2017 05:32:00 GMT http://www.weltenbummlerinnen.de/img/s12/v170/u459803624-o781641941-50.jpg Weltenbummlerinnen: Blog http://www.weltenbummlerinnen.de/blog 120 80 Wasserkonzept http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/10/wasserkonzept Wir möchten an dieser Stelle unser Wasserkonzept für die Küche vorstellen. Es ist wahrscheinlich nicht perfekt, doch wir arbeiten daran und sind für Hinweise und Anregungen dankbar.

Zunächst einmal werden wir nur gefiltertes Wasser ins Fienchen hineinlassen. Hierzu werden wir noch eine externe und mobile Filteranlage konstruieren, über die wir dann gesondert berichten werden.

Im Fienchen selbst haben wir uns gegen große Tanks entschieden. Wir sehen das Problem der Undichtigkeit bei den Entlüftungen, wenn man mal schrägsteht bzw. bergauf- oder herunterfährt. Darum werden wir Kanister nutzen. Wir haben zur Zeit 10 Kanister a 20 Liter und 6 Kanister a 30 Liter vorgesehen. Das sind zusammen 380 Liter. Damit sollten wir schon eine Weile hinkommen. Die 20 Liter Kanister sind zudem noch gut tragbar, so dass sie notfalls auch noch außerhalb vom Fienchen befüllt werden können.

Wir haben uns auch für ein etwas komplizierteres System entschieden, da wir planen, mit unserer Pumpe auch die Wasserkanister im Fienchen umzufüllen. Darum benötigen wir auch so viele Absperrhähne.

Doch zunächst zum "normalen" Wasserfluss.

Das Wasser kommt aus dem Wassertank 1 und gelangt durch den Vorfilter der Pumpe (um eventuell kleine Steinchen fernzuhalten, die die Pumpenmembran beschädigen könnten) zur Pumpe selbst, danach zu unserem Wasserfilter, wird dann im Druckminderer auf 2 bar reguliert, wonach es dann zum Boiler, zum Wasserhahn der Küche und zur Dusche geht. Das vom Boiler kommende, dann warme Wasser geht ebenfalls zum Wasserhahn und zur Dusche.

Zusatzfunktion

Wenn jetzt Tank 1 leer sein sollte, werden die entsprechenden Hähne geöffnet, ein Schlauch z. B. in Tank 2 hineingehalten und wie im normalen Wasserfluss beschrieben gepumpt, gefiltert, gedruckmindert und dann in Tank 1 gepumpt bis dieser wieder voll ist.

Soweit jetzt die Theorie, jetzt gehts an die Praxis.

Zunächst einmal freute ich mich, dass wir schon im Vorfeld zwei komplette Maul- und Ringschlüsselsätze* gekauft hatten, denn bei den folgenden Arbeiten brauchten wir verschiedene Schlüsselgrößen (22, 25, 27, 30) und die sind ja nun nicht in jedem gekauften Werkzeugkasten (den wir zudem gar nicht besitzen) vorhanden.

Die Verschraubungen der einzelnen Elemente wurden zunächst mit Teflonband abgedichtet, auf anraten eines lieben Menschens jedoch wieder demontiert und vernünftig mit Hanf und Dichtpaste gedichtet, was den Vorteil hat, dass es auch kleine Verdrehungen, die wir beim Fahren natürlich nie ganz ausschließen können, verzeihen wird. Hier noch ein kleiner Tip. Es gibt "glattes" Gewinde wie auf dem folgendem Bild links und "geriffeltes" Gewinde, wie auf dem Bild rechts.

Wenn der Hanf jetzt nicht richtig am Gewinde hält und sich mitdreht, kann man hier leicht für Abhilfe sorgen, indem man die Gewindegänge, wie im folgenden kurzen Video gezeigt, mittels einer Metallsäge aufrauht.

Die einzelnen Elemente unseres Wasserkonzeptes bestehen aus:

  • Die Pumpe, eine Membranpumpe SHURflo LS4144 12V mit davorgeschaltetem Grobfilter,  um ebenjene nicht zu beschädigen, falls doch mal kleine Steinchen im Wasserkanister sein sollten. Beides haben wir bei Fa Prevent gekauft.
     
  • Der Wasserfilter, oder besser die Wasserfilter. Denn wir haben uns nach langer Überlegung und Einholung von Ratschlägen für Wasserfilter, bestehend aus dem Gehäuse*, drei 10" Behälter, welches mit Grobfilter*, Aktivkohlefilter* und Keramikfilter* bestückt werden, entschieden.

    Ja, es gibt Filtersysteme, die sogar 0,15 Mikron herausfiltern, doch sind die 0,3 Mikron, die unser jetzt verbauter Keramikfilter herausfiltert auch schon recht gut. Die meisten Bakterien weisen eine größe von 1-10 Mikrometer (=Mikron) auf, was deutlich über unserer Filtergröße liegt. Viren wiederum haben eine Größe von etwa 0,02 - 0,2 Mikrometer und werden von keinem System so wirklich zuverlässig herausgefiltert.

    Also haben wir auch noch den Kostenfaktor einfließen lassen. Unser jetziges System kostet incl. aller Folgekosten nur ein Bruchteil von Wasseraufbereitungsanlagen namhafter Hersteller.
     
  • Der Druckminderer*. Unser Boiler ist für einen maximalen Betriebsdruch von 3 bar ausgelegt. Fa. Elgena riet jedoch dazu, max. 2 bar Druck anzulegen. Da für uns nicht abschätzbar war, wieviel Druckverlust wir durch den Wasserfilter haben werden, entschieden wir uns für unsere Pumpe mit 3 bar um den Druck schließlich wieder herunterzuregeln.
    Auf dem Druckminderer ist deutlich ein Pfeil für die Durchflussrichtung des Wassers angegeben. Und wenn man ihn denn auch noch richtig herum einbaut, dann funktioniert er auch tadellos. Wenn man ihn, wie ich am Anfang, falsch herum einbaut, ist man fast am Verzweifeln, weil er nicht das tut, was er soll, nämlich druckmindern. Bis Lyggie irgendwann auf des Rätsels Lösung kam. Danach war dann alles gut.
     
  • Beim Boiler hatten wir lange hin- und herüberlegt, für welches Konzept wir uns entscheiden sollen. Manche binden die Motorkühlwasserwärme mit ein, manche bauen einen Wärmetauscher an den Holzofen. Manche betreiben den Boiler mit Gas oder Diesel. Das alles schien uns zu viele Nachteile zu beinhalten. Wenn wir mehrere Tage an einem Ort stehen sollten, wollen wir ja nicht erst den Motor anmachen, um warmes Wasser zu bekommen. Ebenso verhält es sich beim Ofenwärmetauscher. Auch bei 30 Grad braucht man mal warmes Wasser und möchte nicht unbedingt vorher einheizen. Und wenn man lange irgendwo steht - und das spricht gegen das Gas- bzw. Dieselkonzept - ist irgendwann der Tank, bzw. die Gasflasche leer.

    Also haben wir uns überlegt, dass wir auf Strom setzen werden. Wir haben 550W obendrauf und eine 200 AH LiFePo4-Batterie an Bord, das sollte hoffentlich reichen.

    Ein Elektroboiler sollte es also sein. Einer, der mit 12V / 200W und mit 230V / 660W betrieben werden kann. 200W zum halten der Temperatur und 660W über Wechselrichter zum schnelleren Aufheizen z.B. nach dem Duschen.

    Es wurde ein Elgena Nautic Therm Typ EE, der beide Stromanschlussmöglichkeiten bietet.

    Hier die Typenschilder

    Wir haben den Nautic Therm EE in der 10-Liter-Ausführung nach fundierter Beratung direkt bei Fa. Elgena geordert und sogar noch einen Messepreis erhalten können.

    Die Praxis wird zeigen, ob das Zusammenspiel Strom - warmes Wasser klappen wird. Wir werden berichten.

Stay tuned...


*Auf dieser Seite befinden sich Affiliate-Partnerlinks zu Amazon und/oder Ebay. Wenn Du diesen Link für Deine Einkäufe nutzt, zahlst Du hierdurch nicht mehr, jedoch bekommen wir dann eine kleine Provision, die uns ein paar Kilometer weiterbringen wird. Wir sagen an dieser Stelle schon einmal herzlichen Dank für Deine Unterstützung!

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mail@weltenbummlerinnen.de (Weltenbummlerinnen) expeditionsmobil kofferausbau oldtimer selbstausbau steyr 680 technik wohnmobil www.weltenbummlerinnen.de http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/10/wasserkonzept Tue, 17 Oct 2017 05:32:06 GMT
Grünhakenpost http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/10/gruenhakenpost Heute und die letzten Tage waren alles in allem doch recht erfolgreich, obwohl wir zumindest heute so gar nichts am Fienchen gemacht haben.

  • Fensterumrandungen aus Alu-Winkelblechen fertig angebracht - CHECK
  • Umrandung des Durchstieges ebenfalls aus Alu-Winkelblechen angebracht - CHECK
  • Abdeckung des Stromkastens modifiziert, damit die Klappe wieder zu öffnen ist - CHECK
  • Küchenmöbel und Bettkästen erstmalig gestrichen - CHECK
  • Passende Türen für unseren Küchenblock ordern können - CHECK
  • Positive Rückmeldung unserer guten Matratzenfee über die mögliche Lieferung ebenselbiger erhalten und sie sogleich geordert (Thx!!)- CHECK
  • Bezugsstoff für die Matratzen im Web geordert - CHECK
  • Kunststoffkisten für unseren Küchenschrank geordert, damit dieser nun endlich weitergebaut werden kann - CHECK
  • Wasserkonzept "im Trockenen" aufgebaut und restliche noch fehlende "Zusammenbauteile" für unsere Wasseranlage im Fienchen gekauft. Thanks für die tolle Beratung. - CHECK
  • Aldi-Angebot genutzt und einen tollen Wasserhahn fürs Fienchen gekauft - CHECK
  • Holz für das "Deckenholzbrett, in welchem die runden Original-Lampen integriert werden sollen" gekauft und zum Tischlermeister unseres Vertrauens zur Weiterbearbeitung gebracht (Thanks für deine Hilfe) - CHECK
  • Holz zum Konstruieren der Lattenroste gekauft - CHECK
  • Toilettensitz samt Platte eingepasst und befestigt - CHECK
  • Rechter hinterer Staukasten zur Aufnahme des "Pipitanks"  weitestgehend vorbereitet - CHECK
  • Schalttafel über dem Küchenblock fertig gebaut, damit die Schalter hier eingebaut werden können - CHECK
  • Seitenwand zwischen Küchenblock und Ofen installiert - CHECK

Unsere Noch-To-Do-Liste hat sich schon wieder ein wenig verkleinert und wir schielen schon täglich auf die Wetteransage von Portugal :-)

 

Küchenbereich

  • Küchenblock mit Türen, Klappen und allem, was dazu gehört versehen.
  • Gasprüfung durchführen lassen (Termin ist nächste Woche)
  • Wasserfilter mit Pumpe und Druckminderer sowie Boiler und Wasserhähne in Küche und Dusche anschließen
  • Abwassertank der Küchenspüle im linken seitlichen Staukasten einbauen
  • Küchenschrank fertig bauen, Schubladen einfügen, Rolladen davor installieren
  • Klappbare Verlängerung der Arbeitsplatte konstruieren und einbauen

Sanitärbereich

  • Duschbecken einbauen und anschließen
  • Toilette endlich fertig einbauen, Urintank im Staukasten installieren und einbauen

Schlaf/Sitzbereich

  • Lattenrost bauen,
  • Wassertanks installieren und in den Wasserkreislauf einbinden
  • Matratzen zuschneiden, Bezüge nähen
  • Klapptisch entsprechend der dann vorhandenen Sitzhöhe anfertigen und montieren
  • Klappbare Zwischenwand zwischen Führerhaus und Aufbau konstruieren und einbauen
  • Höherlegung des Fußbodenbereiches zwischen den Betten und Einbau von Klappen für Schuhe etc.
  • Einbauschrankklappe über dem Durchstieg konstruieren und einbauen
  • Im restlichen Fußraum Parkett verlegen und streichen

Sonstiger Innenbereich

  • Eckleisten zuschneiden und montieren

Außenbereich

  • Reserveradträger montieren
  • Ölwechsel durchführen und vordere Kreuzgelenke abschmieren
  • Stützen für unser Tarp umbauen, damit sie zusammenklappbar sind und in ein HT-Rohr hineinpassen
  • Abschleppstange besorgen und mit in das o.g. HT-Rohr legen, dann alles montieren
  • Werkzeug und nützliche Dinge zusammensuchen und versuchen, alles im Fienchen unterzubringen
  • Staukästenklappen seitlich gegen Feuchtigkeit versiegeln
  • Holzkasten für die Kabelage beim Navi / der Rückfahrkamera / der USB-Dosen etc konstruieren und einbauen

Sonstiges:

  • Haare endlich wieder rot färben :-)
  • Lebensmittel einkaufen und im Fienchen auffüllen
  • Hundefutter einpacken
  • Hundefutter einpacken
  • Hundefutter einpacken
  • Hundefutter einpacken
  • Hundefutter einpacken
  • Hundefutter einpacken ... [Entschuldigung, Luna war gerade an der Tastatur]

Stay tuned......

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mail@weltenbummlerinnen.de (Weltenbummlerinnen) expeditionsmobil kofferausbau oldtimer selbstausbau steyr 680 technik wohnmobil www.weltenbummlerinnen.de http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/10/gruenhakenpost Thu, 12 Oct 2017 15:13:56 GMT
Es geht voran http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/10/es-geht-voran Seid gegrüsst, liebe Blogleser...

wir stecken mitten im Innenausbau drin und arbeiten unsere Vor-Der-Abfahrt-Noch-To-Do-Liste fleissig ab.

Und auch, wenn es nicht so aussieht, ist unsere Laune und Zuversicht deutlich gestiegen, da es jetzt wieder sichtbar voran geht.

Haben wir doch unsere Sofas / Betten / Flätzplätze / Stauraumbehälter fertig gebaut. Na ja, fast fertig. Sie müssen noch gestrichen und mit Lattenrosten versehen werden. Aber ansonsten.... sind sie fertig. Yippie.

Im Linken Kasten werden wir einen großen Teil des Wasservorrates unterbringen...

... im rechten so notwendige Dinge wie unsere Kornmühle, die Küchenmaschine, Lebensmittel und ......taraaaaaa....Trommelwirbel.....Hundefutter. Viel Hundefutter :-)

Die letzten fehlenden Stücke der Vertäfelung über dem Küchenblock wurden nun auch montiert und können farblich an den Rest angepasst werden.

Erst bohren...

... dann schrauben...

... und zum Schluß freuen !

Zum Glück hat das Wetter einigermaßen mitgespielt, so dass wir unser Tarp aufgespannt lassen und auch bei leichtem Nieselregen weiterarbeiten konnten. Heute begannen wir mit unseren Fenstereinfassungen. Die Hälfte haben wir geschafft.

So wird es dann überall aussehen.

Auch haben wir heute die Einzelteile unseres Reserveradträgers zum Schweißen gebracht. Nachdem wir ein paar Angebote von Metallbauern eingeholt hatten, fragten wir uns, ob wir den Radträger eventuell vergoldet zurückbekommen. So viel Kohle wollten alle haben.

Und dann fiel Lyggie zum Glück wieder die Option "Knast" ein.

Auch unsere Duschwanne hatten wir bereits in der Lehrwerkstatt der Justizvollzugsanstalt Uelzen in einer tollen Qualität zu einem tollen Preis anfertigen lassen (da nur Uelzen Edelstahl schweißen kann) und nun nutzen wir den Service der JVA Hannover, den Radträger für kleines Geld anfertigen zu lassen.

Wir werden hierzu noch einen gesonderten Blogpost erstellen, wenn wir die Duschwanne einbauen bzw. den Reserveradträger montieren.

 

Unsere To-Do-Liste hat sich schon ein wenig verkleinert.

 

Küchenbereich

  • Küchenblock mit Türen, Klappen und allem, was dazu gehört versehen.
  • Gasprüfung durchführen lassen
  • Wasserfilter mit Pumpe und Druckminderer sowie Boiler und Wasserhähne in Küche und Dusche anschließen
  • Abwassertank der Küchenspüle im linken seitlichen Staukasten einbauen
  • Küchenschrank fertig bauen, Schubladen einfügen, Rolladen davor installieren
  • Seitenwand zwischen Küchenblock und Ofen installieren
  • Klappbare Verlängerung der Arbeitsplatte konstruieren und einbauen

Sanitärbereich

  • Überhaupt Duschbecken einbauen und anschließen
  • Toilette endlich fertig einbauen, Urintank im Staukasten installieren und einbauen

Schlaf/Sitzbereich

  • Lattenrost bauen,
  • Wassertanks installieren und in den Wasserkreislauf einbinden
  • Matratzen bzw. Schaumstoff besorgen und zuschneiden, Bezüge nähen
  • Klapptisch entsprechend der dann vorhandenen Sitzhöhe anfertigen und montieren
  • Klappbare Zwischenwand zwischen Führerhaus und Aufbau konstruieren und einbauen
  • Höherlegung des Fußbodenbereiches zwischen den Betten und Einbau von Klappen für Schuhe etc.
  • Einbauschrankklappe über dem Durchstieg konstruieren und einbauen
  • Im restlichen Fußraum Parkett verlegen und streichen

Sonstiger Innenbereich

  • Eckleisten zuschneiden und montieren

Außenbereich

  • Reserveradträger montieren
  • Ölwechsel durchführen und vordere Kreuzgelenke abschmieren
  • Stützen für unser Tarp umbauen, damit sie zusammenklappbar sind und in ein HT-Rohr hineinpassen
  • Abschleppstange besorgen und mit in das o.g. HT-Rohr legen, dann alles montieren
  • Werkzeug und nützliche Dinge zusammensuchen und versuchen, alles im Fienchen unterzubringen
  • Staukästenklappen seitlich gegen Feuchtigkeit versiegeln
  • Holzkasten für die Kabelage beim Navi / der Rückfahrkamera / der USB-Dosen etc konstruieren und einbauen

deshalb....

stay tuned.

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mail@weltenbummlerinnen.de (Weltenbummlerinnen) expeditionsmobil kofferausbau möbelbau oldtimer selbstausbau steyr 680 technik wohnmobil www.weltenbummlerinnen.de http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/10/es-geht-voran Tue, 10 Oct 2017 19:22:09 GMT
Werbung für Amazon und Ebay? http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/10/werbung-fuer-amazon-und-ebay 06.10.2017/Meli

Heute geht es mal nicht um ein Ausbauthema. Na ja, vielleicht doch irgendwie am Rande. Heute möchte ich ein paar Gedanken darüber loswerden, dass wir uns doch entschlossen haben, sogenannte Affiliate Links zu Amazon und Ebay zu setzen.

Hierbei handelt es sich um Links zu bestimmten Produkten. Und wenn nun ein Leser dieses Blogs ein entsprechendes Produkt kaufen möchte und über diesen Link zu Amazon bzw. Ebay gelangt und während dieser Sitzung auch noch den Kauf abschließt, bekommen wir eine Provision.

Der Nutzer dieser Links bezahlt über den Link genausoviel, als wenn er normal die Suche bei Ama bzw. Ebay benutzt hätte, keinen Euro-Ct. mehr.

Diese Provisionen sind öffentlich nachlesbar und nach Produktkategorien gestaffelt.

So gibt es z.B. bei Amazon für

  • 1% für Fernseher und Heimkino , Smartphones und Handys, Tablet-PCs ohne Vertragsbindung, PS4-Konsolen
  • 3% für Computer, Elektronik, Kamera, Elektro-Großgeräte, Geschenkgutscheine, Kindle und Fire Zubehör, Kindle (alle Geräte), Unterwäsche,Nachtwäsche, Socken & Strümpfe, Loungewear
  • 5% für Software, Musik, DVDs & Blu-ray, Videospiele, Baumarkt, Spielzeug, Küche, Sport & Freizeit, Bier, Wein & Spirituosen, Gewerbe, Industrie & Wissenschaft, Handmade
  • 7% für Bücher*, Kindle eBooks*, Auto & Motorrad, Haushalt, Musikinstrumente, Büroartikel, Babyartikel, Kosmetik, Lebensmittel, Geräte für Gesundheit und Körperpflege, Drogerie, Haustierprodukte, Garten, Pantry
  • 10% für Videospiele-Downloads, Software-Downloads, Möbel, Alle weitere Kleidung,Schuhe, Schmuck, Uhren, Gepäck, Amazon Fashion Women, Men & Kids Private Label
  • und 3 % für alle übrigen Produkte.

Theoretisch, wenn alle Bedingungen wie oben erwähnt erfüllt sind.

Doch warum erzähle ich das hier. Also wir sind von Haus aus eigentlich nicht diejenigen, die gerne bei Amazon und Ebay einkaufen, sondern die eher regional beim Einzelhändler unseres Vertrauens ordern.

Doch wenn man ein solches (für uns) Großprojekt wie den Ausbau eines Expeditionsmobils durchzieht, merkt man schnell, dass das alte Einkaufsverhalten hier nicht mehr funktioniert. Man kann, zumindest wenn man auf dem Lande wohnt und 15 Minuten / 15km Anfahrtweg zum nächsten Baumarkt hat, nicht ständig hin- und herpendeln. Da fehlt stumpf die Zeit dazu. Außerdem merkt man schnell, dass die Internetpreise um ein vielfaches günstiger sind, als im Baumarkt. Gut, wenn ich zweimal im Jahr Schrauben für 3,98€ kaufe, fällt das nicht weiter auf, doch wie gesagt beim Großprojekt Fienchen, kommt da ein ganz schöner Mehrpreis zustande, den wir einfach nicht zahlen wollen und können.

Break.

Wir werden in unserem Blog auch weiterhin von Dingen berichten, die sich bewährt haben, aber auch von Dingen abraten, die nicht zweckmäßig sind und die wir nicht wieder so umsetzen werden.

Und um unsere Erfahrungen zu teilen ist es einfach zweckmäßig, hier im Blog Links einzufügen, z.B. zu Amazon bzw. Ebay, damit die von uns guten Gewissens weiterzuempfehlenden Produkte auch gefunden werden können. Bei der Gelegenheit erinnere ich mich gerne daran, wieeeeee lange ich nach einem Begriff gesucht habe, um ein Produkt zu finden, mit dem ich eine Gasleitung durch eine Holzplatte hindurchführen kann....... bis ich irgendwann darauf gestoßen bin. Es ist eine Schottverschraubung. WTF. Ich hatte mein Lebtag noch nicht von einer Schottverschraubung gehört und kannte den Begriff deshalb nicht. Und ich wäre dankbar dafür gewesen, wenn ich das in irgendeinem Blog mit Link gefunden hätte.

Und wenn wir jetzt schon Links setzen, um bei Ebay und Amazon einzukaufen, spricht aus unserer Sicht auch nichts dagegen, eben diese oben dargelegte "dicke Provision" einzustreichen. Ebay und Amazon werden dadurch nicht ärmer werden.

Wir gehen nicht davon aus, dass wir mit diesen Links Reichtümer anhäufen werden, aber wenn mal ein paar Euro Provision vorhanden sein sollten, kann man sich mal ein Eis dafür kaufen. Natürlich ein veganes.

In diesem Sinne möchten wir uns herzlich bei eventuellen Nutzern unserer Links bedanken, dass sie uns ein wenig Eis spendieren......

Lyggie & Meli und Luna, die kein veganes Eis mag, aber von tollschmeckendem Hundefutterleckerlies schwärmt...

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mail@weltenbummlerinnen.de (Weltenbummlerinnen) affiliate expeditionsmobil oldtimer selbstausbau steyr 680 werbung wohnmobil www.weltenbummlerinnen.de http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/10/werbung-fuer-amazon-und-ebay Fri, 06 Oct 2017 10:47:37 GMT
To-Do or not To-Do, das ist jetzt die Frage http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/10/to-do Heute wollte unser Fienchen mal ein wenig durch die Gegend gefahren werden und meinte, wir könnten ja bei dieser Gelegenheit ein wenig Holz für den Innenausbau holen. Wenn wir wollen. Vielleicht ´ne Arbeitsplatte für die Küche oder so.

Also beugten wir uns nach kurzem guten Zureden den vorgebrachten Wünschen und versuchten, bei einem großen Holzgeschäft in Hameln (der Hauptstelle des Holzgeschäftes unseres Vertrauens) eine Arbeitsplatte und ein wenig Konstruktionsholz zu bekommen, was aber leider anhand der deutlich spürbaren Inkompetenz und Lustlosigkeit der Verkäuferin misslang und was dazu beitrug, unsere Einkaufslaune deutlich zu bremsen.

Also machten wir uns leicht frustig zunächst auf den Heimweg, bis wir ein wenig Hunger verspürten und dann doch noch ein tolles veganes Essen im Restaurant Bulut in Coppenbrügge ergattern konnten.

Lyggie war erst skeptisch, ob wir denn irgendwo in der Nähe einen Parkplatz bekommen können, doch ich entschied mich dann gleich mal für 4 bis 5 Parkplätze.

Schliesslich muss man ja schauen, wo man bleibt. Im warsten Sinne des Wortes. Und schließlich wiegt unser Fienchen mindestens 4-5 mal so viel wie ein Pkw und fabriziert mindestens 4-5 mal so viele Abgase :-)

Na ja, jedenfalls bekamen wir dann doch noch in der Filiale der oben benannten Hauptstelle eine durchaus akzeptable Arbeitsplatte, die wir dann nach Hause wuchten durften.

Morgen wird dann weiter am Küchenblock herumgebaut, nachdem die Stromverkabelung soweit auf die Reihe gebracht worden ist.

Es fällt immer schwerer, Farbmarkierungen zu finden, die noch nicht benutzt worden sind. Mittlerweile sind wir bei dreistelligen Markierungen angekommen. Doch schließlich will man ja vielleicht auch später mal wissen, welches Kabel zum Beispiel grün-blau-grün markiert worden ist.

Das Ganze kostet ganz schön viel Zeit, doch es erleichtert die Übersichtlichkeit ungemein.

Doch eigentlich wollte ich hier und heute noch unsere To-Do-Liste vorstellen, die wir der Einfachheit halber mal in

  • Unbedingt vor der Abreise zu erledigen,
  • Es wäre schön, wenn es vor der Abreise fertig werden würde und
  • Na ja, eigentlich reicht es auch noch nächstes Jahr

unterteilen werden.

Doch fangen wir einfach mal an:

 

Unbedingt vor der Abreise zu erledigen

Küchenbereich

  • Küchenblock möbelseitig fertig bauen, mit Türen, Klappen und allem, was dazu gehört.
  • Gasprüfung durchführen lassen
  • Wasserfilter mit Pumpe und Druckminderer sowie Boiler und Wasserhähne in Küche und Dusche anschließen
  • Abwassertank der Küchenspüle im linken seitlichen Staukasten einbauen
  • Küchenschrank fertig bauen, Schubladen einfügen, Rolladen davor installieren
  • Seitenwand zwischen Küchenblock und Ofen installieren
  • Klappbare Verlängerung der Arbeitsplatte konstruieren und einbauen

Sanitärbereich

  • Überhaupt Duschbecken einbauen und anschließen
  • Toilette endlich fertig einbauen, Urintank im Staukasten installieren und einbauen

Schlaf/Sitzbereich

  • Bettkästen bauen,
  • Lattenrost bauen,
  • Wassertanks installieren und in den Wasserkreislauf einbinden
  • Matratzen bzw. Schaumstoff besorgen und zuschneiden, Bezüge nähen
  • Klapptisch entsprechend der dann vorhandenen Sitzhöhe anfertigen und montieren
  • Klappbare Zwischenwand zwischen Führerhaus und Aufbau konstruieren und einbauen
  • Höherlegung des Fußbodenbereiches zwischen den Betten und Einbau von Klappen für Schuhe etc.
  • Einbauschrankklappe über dem Durchstieg konstruieren und einbauen
  • Im restlichen Fußraum Parkett verlegen und streichen

Außenbereich

  • Einzelteile des zu schweißenden Reserveradträger schweißen lassen und das ganze Ding dann montieren
  • Ölwechsel durchführen und vordere Kreuzgelenke abschmieren
  • Stützen für unser Tarp umbauen, damit sie zusammenklappbar sind und in ein HT-Rohr hineinpassen
  • Abschleppstange besorgen und mit in das o.g. HT-Rohr legen, dann alles montieren
  • Werkzeug und nützliche Dinge zusammensuchen und versuchen, alles im Fienchen unterzubringen

Es wäre schön, wenn es vor der Abreise fertig werden würde

  • Eckleisten zuschneiden, streichen und montieren
  • Staukästenklappen seitlich gegen Feuchtigkeit versiegeln
  • Fensterkanten/rahmen mit Aluprofilen ausfüllen
  • Holzkasten für die Kabelage beim Navi / der Rückfahrkamera / der USB-Dosen etc konstruieren und einbauen

Na ja, eigentlich reicht es auch noch nächstes Jahr

  • Wassersack unter dem Fienchen einbauen und anschließen

 

O-wei-Oh-Wei.... wenn ich mir das so durchlese, wird es wohl immer unwahrscheinlicher, dass wir dieses Jahr noch loskommen :-(

Na, mal sehen. irgendwie schaffen wir das schon. Einfach im Jetzt leben und nicht an die Kälte und den Regen von Morgen denken :-)

Und irgendwann wird der Tag gekommen sein, wenn einfach nichts mehr zu tun sein wird und wir unser immobiles Heim abschließen werden und mit unserem mobilen Heim losfahren können...

stay also tuned, wie wir Engländer sagen würden :-)

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mail@weltenbummlerinnen.de (Weltenbummlerinnen) expeditionsmobil kofferausbau oldtimer selbstausbau steyr 680 technik wohnmobil www.weltenbummlerinnen.de http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/10/to-do Wed, 04 Oct 2017 18:24:18 GMT
Fienchen ist Online und kalt wird es auch http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/9/fienchen-ist-online Eigentlich sollte dieser Blogeintrag "Mutmachblogeintrag" heißen. Warum? Weil es so irre schleppend voran geht. Zumindest gefühlt. Wenn man sich die Vorher/Nachherbilder im Wochenabstand ansieht, geht es irgendwie doch voran, doch das tägliche Klein-Klein, dieser "Fummelkram", der keine produktiven Fortschritte erkennen lässt, zermürbt einen. Irgendwie. Zumindest Meli. Lyggie ist da durchaus entspannter und sieht eher das GROSSE GANZE.

Und doch geht es Voran. Irgendwie.

Und beim Hochladen der Fotos der letzten paar Tage musste selbst Meli zugeben, dass sich viel getan hat. So klaffen halt Wahrnehmung und Realität momentan deutlich auseinander.


Natürlich haben wir uns auch Gedanken zum Thema Internet im Wohnmobil gemacht. Schließlich möchte man ja weiterhin an der digitalen Welt teilhaben.

Doch zunächst einmal haben wir auf dem Dach eine externe Antenne* angebracht, die den Internetempfang deutlich verbessern soll. Wir bevorzugen eine Panoramaantenne und keine Antenne mit Richtcharakteristik, da wir die Antenne nicht bei jedem Stop neu ausrichten wollen, denn die 3,25 m Dachhöhe sind irgendwie nur mit Leiter zu erreichen. Und man weiss ja nie, in welcher Richtung man so vor sich hinparkt. Gekauft haben wir sie bei Fa. PUC Car in Unna, wo wir auch sehr gut beraten worden sind.

Die Montage war recht einfach, unterhalb des Antennengehäuses war eine 3M-Klebefläche angebracht, die eine zuversichtliche Abdichtung verspricht. Dann wurde die Antenne natürlich noch von unten verschraubt.

Nachdem die Antennenkabel im Zuge des Innenausbaus letztendlich verlegt waren, wurde nun an einer Seitenwand der Router angebracht.  Wir nahmen nach langer Recherche einen Router, Modell Huawei B315s-22 Black* , den wir direkt an 12-V betreiben können und somit keinen unnötigen Stromverbrauch über den Wechselrichter fabrizieren müssen.

Nun war es an der Zeit, die verlegten LAN-Kabel* anzuschließen, wir haben zwei LAN-Anschlüsse vorgesehen und hierfür fast exakt 10m Kabel benötigt.

Mit tatkräftiger Unterstützung wurden die verlegten LAN-Kabel mit den Selbstzusammenbau-LAN-Steckern* angeschlossen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Und dann wurde der Router zunächst mit einer 2,5GB Vodafone-Callya Prepaidkarte in Betrieb genommen.

Klappt ziemlich gut. Mal sehen, wie sich das Datenvolumen mit unseren Netzgewohneiten arrangieren kann. Die stylischen Drehschalter waren ursprünglich im Fienchen eingebaut und finden hier nun hervorragende Verwendung. Einer für den Router, der andere für den Kühlschrank.


Doch das war noch nicht alles, was in den letzten Tagen passiert ist.

Wir konnten nach fertiggestellten Pinselarbeiten durch unsere Malermeisterin Kleckerpunkt ...

... auch unseren Kühlschrank in Betrieb nehmen.

Wir haben nun eine große Variante mit Eisfach, wohl wissend, dass hierfür viel Platz benötigt wird. Man muss halt Prioritäten setzen :-)


Wir hängen mittlerweile mitten im Bau des Küchenblocks und versuchen, unseren Gasherd millimetergenau einzubauen. Es soll ja hinterher schön aussehen.

Zeitgleich warten sowohl der Elektroboiler, als auch die Einbauspüle, und seit heute auch unser wider Erwarten riesengroßes Wasserfiltersystem und demnächst auch noch die Pumpe auf ihren Einbau.

Doch im Einzelnen:

  • Wir haben uns einen Gasbackofen gegönnt, schliesslich will man ja auch unterwegs sein frisches Brot backen können. Es wurde dann ein Dometic Moonlight Three mit drei Kochplatten.
  • Zum Spülen benutzen wir dann eine Edelstahlspüle* mit einem großen Volumen, weil sie unser einziges Spülbecken sein wird und wir darin bestimmt auch mal Wäsche waschen werden müssen.
  • Hinzu kommt einen 10l Elektroboiler von Elgena Nautic Therm in der Ausführung EE , der sowohl mit 12V / 200W, als auch alternativ oder zusätzlich mit 230V / 660 W betrieben werden kann. Zwar können wir noch keine Erfahrungswerte im Echtbetrieb mitteilen und haben auch keine entsprechenden Informationen im www gefunden, jedoch haben wir uns überlegt, dass es ja ganz gut funktionieren würde, die Erhaltungswärme per 12V herzustellen und wenn Tagsüber die Sonne scheint und wir von den Solarmodulen genügend Solarstrom produzieren lassen, die 230V zum Erwärmen nach dem Duschen u.ä. nutzen können. Auch haben wir uns gegen ein Modell unter Einbeziehung von Motorwärme entschieden, da der Installationsaufwand FÜR UNS zu hoch gewesen wäre.
  • Die Wasserfilter wollten auch noch Platz finden. Wir haben uns nach reiflicher Überlegung und dem Einholen von befreundeten Meinungen anderer Expeditionsmobilisten (Vielen Dank an dieser Stelle für die Geduld) für folgendes System entschieden:
    Als Gehäuse* nahmen wir drei 10" Behälter, die wir mit Grobfilter*, Aktivkohlefilter* und Keramikfilter* befüllen werden. Zum Wasserkonzept werden wir aber noch mal einen extra Blogeintrag erstellen, wenn alle Teile einsatzbereit sein werden.
  • Ferner müssen wir noch Platz für unsere noch anzuschaffende Pumpe und den Druckminderer bereithalten.

Das wird also alles ziemlich eng werden und wir müssen sehen, wie wir das Ganze sinnvoll unter der Spüle anordnen können. Zum Wasserkonzept und zum Bau der Küchenzeile wird es aber noch gesonderte Blogeinträge geben.

 

stay tuned...


*Auf dieser Seite befinden sich Affiliate-Partnerlinks zu Amazon und/oder Ebay. Wenn Du diesen Link für Deine Einkäufe nutzt, zahlst Du hierdurch nicht mehr, jedoch bekommen wir dann eine kleine Provision, die uns ein paar Kilometer weiterbringen wird. Wir sagen an dieser Stelle schon einmal herzlichen Dank für Deine Unterstützung!

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mail@weltenbummlerinnen.de (Weltenbummlerinnen) expeditionsmobil kofferausbau oldtimer selbstausbau steyr 680 technik wohnmobil www.weltenbummlerinnen.de http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/9/fienchen-ist-online Sat, 30 Sep 2017 06:27:52 GMT
Luft nach oben http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/9/luft-nach-oben

Wir dachten schon eine ganze Weile darüber nach, wie schwer unser Fienchen denn mittlerweile wohl geworden sein könnte. Fragen trieben uns um, ob wir die 7,5-Tonnen-Latte wohl reißen werden, wie viel Luft wir noch haben.

Also schnappte sich Meli das Fienchen und fuhr flugs auf eine freundlich gestimmte Waage in der Nachbarschaft, die nicht sagte: Bitte nur mit einem Fahrzeug drauffahren. :-)

Für schlanke 10 Euronen erhielten wir Gewissheit, und selbige sogar schwarz auf weiß. Wie man sieht, haben wir noch ausreichend Luft nach oben.

da bleiben noch 1630 kg übrig.

Selbst wenn wir hier noch folgendes einrechnen, sollte es reichen:

200 kg fürs Reserverad und den Reserveradträger
450 kg Wasservorrat
Bettgestell, Lattenrost, Matratzen
Küchenzeile mit Herd und Arbeitsplatte
Klappbare Arbeitsplattenverlängerung
Klappbarer Esstisch
Sonstiges Gedöns, was Mensch und Hund halt so brauchen.

Und ja, wir werden auf den besonderen Wunsch einer einzelnen Hündin auch genügend wohlschmeckendes Hundefutter einpacken!!!

Irgendwie sind die letzten Tage auch richtig produktiv gewesen. Lyggie hat ihre Tätigkeit als Malermeisterin Kleckerpunkt perfektioniert und Meli hat sich weiter im Vertäfeln geübt. Zusammen sind wir ein unschlagbares Team, auch wenn wir uns manchmal über die Füße gelaufen sind :-)

Zum Streichen der Profilhölzer haben wir übrigens Saicos Colorwachs weißdeckend* benutzt. Dieses ist, was uns sehr wichtig ist, ein offenporiges Produkt, welches das Holz weiterhin in die Lage versetzt, Feuchtigkeit aufzunehmen und auch wieder abzugeben. Hierdurch erreichen wir nicht nur ein angenehmes Raumklima, sondern insbesondere in Verbindung mit unserem Holzofen, den Globefire Pluto* auch eine gute Durchtrocknung des Innenraumes.

Unser Lunchen übt sich weiterhin ganz vorbildlich in Geduld und wartet, genau wie wir, sehnsüchtig auf den Tag, wenn es endlich losgehen wird.

Heute sind wir der Abreise übrigens genau einen Tag näher als gestern um die gleiche Zeit.

Morgen werden wir mit tatkräftiger Hilfe des Nachwuchses (Ein großes Dankeschön gibt es aber erst im Nachhinein) die LAN-Steckdosen und LANstecker verschalten und uns an die Schalttafel (Lyggie verdeckt sie im oberen Bild gerade mit ihrem Rücken) machen.

Als nächstes wird dann wohl die Küchenzeile in Angriff genommen werden.

Stay tuned...


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mail@weltenbummlerinnen.de (Weltenbummlerinnen) expeditionsmobil kofferausbau oldtimer steyr 680 www.weltenbummlerinnen.de http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/9/luft-nach-oben Wed, 20 Sep 2017 21:26:19 GMT
Holzklötzchen und Pinselstriche http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/9/holzkloetzchen-und-pinselstriche Aufmerksam beäugend steht Luna auf der Treppe vom Fienchen und schaut, ob wir auch alles richtig machen. Sie gibt uns brummselnder Weise den einen oder anderen Ratschlag und fordert uns eindringlich auf, doch ja genug Hundefutter mitzunehmen. Hierzu müssten wir noch diverse Staukästen zusätzlich einbauen, schließlich habe sie als nunmehr fast ausgewachsener Hund gewisse Bedürfnisse.

Was uns mittlerweile vom Weiterarbeiten abhalten will, ist das sprichwörtliche norddeutsche Schietwetter. Bei Regen und Kälte macht es einfach keinen Spaß, zumal viele Arbeiten nur draußen durchgeführt werden können (zum Beispiel Kreissägen), aber wir halten tapfer durch. Schließlich haben wir ja unser Tarp aufgespannt (wenn es denn nicht gerade wie aus Eimern kübelt oder gar grauselig stürmt).

Doch in den dazwischenliegenden Momenten sind wir durchaus fleissig, sägen, bohren, schleifen, schrauben, streichen .... und machen Schleichwerbung für Makita (Nein, wir haben immer noch keinen Sponsorenvertrag) :-)

Gestern sind wir rein zufällig an einen großen Vorrat mit Anmachholz gekommen, der nur noch auf die entsprechende Ofenlänge zugesägt werden musste. Also Kreissäge herausgeholt und die Nachbarschaft bespasst. Doch nun ist unser "Anmachholzstaukasten" bis oben hin gefüllt.

Auch im Inneren sind wir weiter gekommen und haben mittlerweile den Schrank auf der rechten Seite fast fertig gebaut, damit unser Kühlschrank sich hier häuslich einrichten kann. Lyggie ist derweilen dabei, das Holz etwas zu weißen, damit es zum einen etwas größer wirkt und man zum anderen auch eventuelle Mücken (jene mistigen Stechviecher, die so manche Nacht zum Tage machen können) besser erspähen kann.

Nun kommt bald die Konstruktion der Küche an die Reihe. Mal sehen wie wir sie gestalten werden. Es ist total spannend, ständig an neue Entscheidungspunkte zu gelangen und die Vorgaben der Phantasievorstellungen von vor noch einigen Wochen nun auch in die Realität umzusetzen.

Stay tuned...

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mail@weltenbummlerinnen.de (Weltenbummlerinnen) kofferausbau oldtimer steyr 680 www.weltenbummlerinnen.de http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/9/holzkloetzchen-und-pinselstriche Sun, 17 Sep 2017 05:41:50 GMT
es zieht http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/9/es-zieht Es zieht sich hin. Unser anfangs geplanter Starttermin für unser Winterabenteuer wird definitiv nicht gehalten werden können.

Ursprünglich hatten wir in jugendlichem Überschwang geplant, am 01. Oktober diesen gastlichen, jedoch sehr winteranfälligen Gefilde entfliehen zu können. Doch einzelne Arbeiten zogen sich hin, andere waren überhaupt nicht geplant, sondern wurden erst sichtbar, nachdem wieder andere Arbeiten erledigt waren.

Zur Zeit sieht es so aus, dass wir am Vertäfeln sind, dass wahrscheinlich in der nächsten Woche unser Kühlschrank leise bei uns anklopfen wird und verbaut werden möchte.

Dann müssen noch einige Gewerke zu Ende gebracht werden: Trockentrenntoilette, Elektroanlage, Vertäfelung. Andere Arbeiten möchten dann dringend in Angriff genommen werden: Wasseranlage verbauen, Herd und Küchenzeile (ein)bauen, Dusche einbauen, Reserveradträger bauen lassen und installieren. Nicht zu vergessen den noch anstehenden Ölwechsel zu organisieren.

Haben wir in unserer Aufzählung etwas vergessen? Bestimmt. Denn es plätschert so peu à peu vor sich hin, was zur Folge hat, dass wir mittlerweile überhaupt nicht abschätzen können, wann wir denn nun endlich losfahren können. Ihr merkt schon, wir werden langsam ungeduldig.

Also realistisch geschätzt wird es wohl frühestens Dezember werden. Das sind noch 12 Wochen......Oder 90 Tage... geteilt durch die noch anstehenden Arbeiten und die zunehmenden Wetterverschlechterungen.....  Es könnte also auch etwas später werden :-(

Nichtsdestotrotz wird es irgendwann soweit sein und dann wird die Freude quasi grenzenlos sein......

Stay tuned.....

 

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mail@weltenbummlerinnen.de (Weltenbummlerinnen) expeditionsmobil kofferausbau oldtimer selbstausbau steyr 680 www.weltenbummlerinnen.de http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/9/es-zieht Sat, 09 Sep 2017 17:47:23 GMT
Akkuschrauber statt Pistole http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/9/akkuschrauber-statt-pistole Mitten im Ausbau steckend kann man auch mit einem Akkuschrauber ziemlich genau zielen und die Schraubenköpfe treffen. Mit ´ner Pistole würde man schließlich auch nur Löcher in den Koffer hineinschießen und wer braucht schon auf 9mm gesiebte Regentropfen :-)

Nun ja, wir sind also mitten im Ausbau und haben unser Tarp, welches unterwegs als Markise dienen wird, am Fienchen abgespannt. Das ist prima geeignet, um gelegentlich kleinere Regenschauer abzuhalten, wenn es denn nicht ungünstigerweise von hinten ins Fienchen hineinregnet.

Die Decke ist fertig vertäfelt, nun waren die schrägen Flächen dran.

Ursprünglich wollten wir alle Sägearbeiten mit ner Stichsäge ausführen, doch dann hatten wir uns zum Glück doch für eine Kapp- und Gehrungssäge entschieden. Und diese Entscheidung war unbedingt richtig, erleichtert sie jetzt die Arbeit enorm. (Und nein, wir bekommen keine Provision vom Hersteller)

Da wir zur Zeit noch an der Stromanlage im Fienchen herumbasteln, müssen wir derweil zeitweilig noch auf Landstrom zurückgreifen.

Die Schrägen sind nun auch fertig vertäfelt und ich konnte mich wieder an die Elektroverkabelung heranmachen, hatte ich doch festgestellt, dass uns noch eine Kabelverbindung vom Koffer zum Führerhaus fehlt. Aber na ja, was soll´s, jetzt ist auch sie gelegt :-)

Die nächsten Tage werden erfüllt sein mit weiteren Vertäfelungsarbeiten und dem Anschließen der Trockentrenntoilette - wenn wir denn endlich geeignete Schlauchdurchführungen (durchs Holz der Staukästen) finden sollten.

Stay tuned...

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mail@weltenbummlerinnen.de (Weltenbummlerinnen) kofferausbau oldtimer steyr 680 technik www.weltenbummlerinnen.de http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/9/akkuschrauber-statt-pistole Fri, 01 Sep 2017 17:41:38 GMT
Angeschmiert http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/8/angeschmiert ähhh nein, es heisst ja abgeschmiert!

Gestern hatten wir Besuch von zwei ganz lieben Menschen. Und im Zuge des Abends berichteten wir auch davon, dass wir unser Fienchen ja noch abschmieren müssen, bevor wir auf grosse Fahrt gehen. Daraus wurde dann ein "Okay, machen wir morgen früh!". Gesagt, getan pünktlich nach dem Frühstücksbrunch wurde dann das Fienchen abgeschmiert.

Nach dem Video von Herman-unterwegs.de zu diesem Thema hatte ich das Ganze irgendwie vor mir hergeschoben, doch letztendlich war es "halb so schlimm" und wir haben alle Schmiernippel gefunden :-)

Hier noch ein paar Fotos von den Arbeiten der letzten Tage:

Lyggie hat mit vollem Eifer die Armaflex-Platten verklebt, damit wir es schön kuschelig / angenehm kühl (je nach Bedarf) haben werden.

Außerdem haben wir mit dem Vertäfeln begonnen, zunächst die Decke und nun auch den Schrank über dem Durchstieg.

Zwischenzeitlich hatten wir noch Besuch von einem lieben Freund, mit dem wir uns ein wenig in Nachtfotografie und Lightpainting versucht haben.

Und dann haben wir noch eine Kabeldurchführung im linken seitlichen Staukasten geschaffen, damit wir über die dort angebrachte Außensteckdose auch das Verlängerungskabel abgeschlossen liegen lassen können:

Und schon sind wir beim heutigen Abend angekommen. Zunächst betrachteten wir bei einem guten Getränk die Ergebnisse der letzten Tage ...

... bevor wir es uns im Fienchen bequem machten. Der Abend lud förmlich zum Sit-In ein.

Und als es dann etwas später am Abend deutlich maikühler wurde, haben wir unseren Ofen eingeweiht...

... und mittels Thermometer überprüft, wie sich die Wärmeverteilung verhält. Alles gut!

Auch von außen wird man deutlich wahrgenommen haben, dass wir den Abend angefeuert haben:

Uns zumindest hat´s gefallen.

Die nächsten Tage wird dann weitergedämmt und weitervertäfelt, auch die Elektro- und Trockentrenntoilettenanlage wird dann weiterbearbeitet.

Stay also tuned (wie man es im korrekten anglizismus nennen würde)

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mail@weltenbummlerinnen.de (Weltenbummlerinnen) kofferausbau oldtimer steyr 680 technik www.weltenbummlerinnen.de http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/8/angeschmiert Sun, 27 Aug 2017 20:43:56 GMT
Chillen, kleben, Leitung legen http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/8/chillen-kleben-leitung-legen Luna ist ja sooooo geduldig. Nachdem wir ihr versprochen hatten, dass sie auf unseren Reisen ganz viel erleben wird, wartet sie geduldig unterm Fienchen, während wir unser Tagewerk verbringen.

Natürlich kommt auch der Auslauf nicht zu kurz, welcher die Voraussetzung für ihr geduldiges Verhalten sein dürfte. Tja, wenn man halt vom vielen Laufen und Schnüffeln kaputt ist, lässt es sich prima den restlichen Tag chillen.

Wir sind momentan an mehreren Baustellen unterwegs. Zum einen wird zur Zeit die Dämmung angebracht, parallel dazu werden die Stromkabel zu den entsprechenden Abzweigdosen verlegt, dann wurde parallel dazu die Unterlattung für unsere Vertäfelung angebracht. Und als wenn das nicht reichen würde, haben wir im linken seitlichen Staukasten, worin wir Stühle und Tisch unterbringen zu der CEE-Steckdose zum Zuführen von Landstrom auch noch eine normale Feuchtraumsteckdose angebracht, um auch 230V nach außen zu führen.

Jetzt könnte der geneigte Leser ja auf die Idee kommen, dass wir den Landstrom von außen ins Fienchen einspeisen, er dort von 230V auf 12V transformiert wird, die Batterie lädt, welche dann den Strom wieder an den Wechselrichter abgibt um von 12v auf 230V zu transformieren und damit die Außensteckdose zu speisen, um auch draußen auf 230V zugreifen zu können.

Aber mal ehrlich, das ergibt doch überhaupt keinen Sinn. Ist zwar machbar, aber sowas von sinnfrei, dass wir das eigentlich noch nicht einmal angedacht hatten :)

Doch zurück zur Parallelität. Zusätzlich zu den oben benannten Arbeiten haben wir jetzt nach der ernormen Produktion von Gedankenschmalz eine durchaus akzeptable und vor allem kostengünstige Lösung gefunden, um die vielen Kabel von hinten zum Fahrerhaus zu führen.

Da sind die Rückfahrkamera, die Rückstrahler zum Ausleuchten des rückwärtigen Geländes beim Rückwärtsfahren, als auch die Versorgungskabel für die Batterielademöglichkeit mit Lichtmaschinenstrom genannt. Und natürlich wollen wir auch im Fahrerhaus 12V haben und damit nicht die Fahrzeugbatterie belasten. Schließlich braucht man ja diverse USB-Stecker, Navi, Musik und ähnliches.

Also haben wir diese Verbindung wie folgt gebaut:

Am Fahrerhaus befindet sich ein Flansch mit einer äußeren Kontermutter und ein daran angebrachter Winkel.

Auf diesem Winkel wird der flexible Schlauch aus dem Baumarkt mittels einer haltbaren Schlauchschelle befestigt (kommt noch dran, wenn alle Kabel liegen).

Am Aufbau haben wir eine Wanddurchführung mittels PE-Rohrverschraubung gemacht. Auf der Außenseite befindet sich ein PE-Rohrstutzen, auf dem wiederum der Schlauch kommt.

Auch hier wird es dann eine Schlauchschelle geben.

Von Innen sieht das Ganze dann so aus, die PE-Rohr-Verschraubungskappe wurde mittels Dremel, der sich nebenbei als das ziemlich nützlichste Werkzeug herausgestellt hat, abgetrennt, damit es nicht so weit aus der Wand heraussteht.

Jetzt sollten alle Kabel hier durchpassen. Gekostet hat diese Durchführung etwa 30 €.

 

Mal sehen, was wir dann als nächstes zu berichten haben. Stay tuned.

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mail@weltenbummlerinnen.de (Weltenbummlerinnen) kofferausbau oldtimer steyr 680 technik www.weltenbummlerinnen.de http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/8/chillen-kleben-leitung-legen Sun, 13 Aug 2017 16:58:35 GMT
Grünes Dreckszeug, weißes Dreckszeug - Hey-Ho Piraten schenkt ein http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/7/hey-ho-piraten-schenkt-ein 31.07.2017, Meli:

Da sitzen wir an einem großen See, es ist warm und wir halten unsere Füße ins kühle Nass hinein. Direkt am Wasser ist etwas Sand, doch bald schon fängt der kurze Rasen an. Er kitzelt so schön unter den Füßen, wenn man auf ihm lang entlangläuft. 

Doch da blüht eine Kaktee und....
Puff, schon ist die Seifenblase zerplatzt.

Und schon sitzen wir wieder daheim, da unser Fienchen noch nicht fertig ist. Und wir betrachten den mittlerweile schon ziemlich hoch gewachsenen Rasen, wohl wissend, dass er demnächst, sprich heute, geschnitten werden muss. Grünes Dreckszeug. Und das, obwohl ich so leicht gegen Gräser allergisch bin.

Grünes Dreckszeug halt, erwähnte ich das schon? 

Im Winter gibt’s das weiße Dreckszeug, welches uns - manchmal sogar mit Erfolg - zum Schneeschippen animieren will und jetzt das Grüne.

Wie groß ist die Vorfreude auf kommende Reisen, bei denen wir weder Rasenmäher noch Schneeschippe mitnehmen werden. Die passen nämlich nicht mehr ins Fienchen.

Eigentlich sollte man sich gegen die Bevormundung durch Schnee und Rasen zur Wehr setzen und einfach nicht mehr mähen und nicht mehr schippen.

Wir haben es versucht. Ehrlich.

Wir haben sogar eine Piratenflagge im Garten aufgehängt in der Hoffnung, dass wir jetzt von diesen unnötigen kräftezehrenden Ballast befreit sein werden. Doch irgendwie scheint das nicht geklappt zu haben.

Wahrscheinlich haben wir das Beschwörungsritual nicht ganz korrekt durchgeführt. Bekanntermaßen muss man ja mit ner Buddle voll Rum ums Lagerfeuer ( und die Piratenflagge) herumtanzen. Da haben wir wohl das Lagerfeuer vergessen. Mist. 

Sei's drum. Ein allerletztes Mal werden wir jetzt noch den Rasen mähen und dann lassen wir ihn wachsen und wachsen und wachsen und gehen dorthin, wo der Pfeffer wächst.
Natürlich werden wir nicht direkt nach Südostasien fahren, sondern ein paar Umwege in Kauf nehmen. Doch zu unseren Reiseplänen demnächst mehr.

Stay tuned

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mail@weltenbummlerinnen.de (Weltenbummlerinnen) www.weltenbummlerinnen.de http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/7/hey-ho-piraten-schenkt-ein Mon, 31 Jul 2017 15:33:16 GMT
Spannungsgeladen Teil 1 http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/7/spannungsgeladen-teil-1 Es wurde wie versprochen ziemlich spannend. Unsere Elektroanlage ist zumindest teilweise installiert, wovon dieser Blogeintrag berichten soll.

Doch zuerst wollen wir die Protagonisten vorstellen, die hier die Hauptrollen spielen werden.

Da ist zunächst unsere Batterie.

Es handelt sich um eine 200Ah LiFePo4-Batterie, die ein ziemliches Loch in die Ausbaukasse gerissen hat. Doch nach sorgfältiger Abwägung der Vor- und Nachteile überzeugten uns dann doch die vermutete Nutzungsdauer, die Halbierung der Kapazität und die damit einhergehende Gewichts- und Platzeinsparung. Näheres wurde auf anderen Internetseiten viel besser und ausführlicher beschrieben, als wir es hier könnten.

An dieser Stelle möchten wir auch auf den Internetauftritt von Andre Bonsch verweisen, der auch als Amumot bekannt ist.

Es hat uns total gut nach unseren Wünschen beraten und war auch immer für Modifizierungen zugänglich, da sich unser Bedarf erst Stückchen für Stückchen konkretisierte. Und als wir dann endlich wussten, was wir denn wollten, haben wir die Hardware zu handelsüblichen Preisen bei ihm bestellen können.

Schade, dass er seit längerer Zeit in Portugal lebt, sodass wir den praktischen Teil selbst durchführen mussten.

Auch Anschlusspläne wurden zur Verfügung gestellt und alle unsere diversen - für den Experten wahrscheinlich absolut lächerliche - Fragen wurden super und auch für uns verständlich beantwortet. Auch telefonische Hilfestellung wurde angeboten, die jedoch bislang nicht wirklich notwendig war.

Zwar ist noch nicht die gesamte Elektrik montiert, doch können wir als Fazit festhalten: Wir würden wieder bei Andre kaufen und können ihn uneingeschränkt empfehlen. Vielen Dank für Deine Unterstützung.

Doch zurück zu den Protagonisten:

Die vier Oberligaspieler (da auf dem Dach montiert) hatten wir ja bereits vorgestellt, unsere Solarmodule, die wir schon vor einiger Zeit montiert hatten.

Zwischen den Lüftungshutzen, die werksseitig montiert sind, passen genau vier Solarmodule, drei breitere und ein schmaleres. Wir wählten hierfür 3 x 150Wp und 1x100Wp, um die grösstmögliche Autarkie zu erreichen. Wir hatten bereits in einem älteren Post hierüber berichtet.

Die rechtssseitig zu sehenden Gewichte gehören natürlich nicht zur Anlage, sie waren zum Beschweren des seitlichen Aluwinkels während des Klebevorganges provisorisch hingestellt worden.

Die Anschlußkabel der Solarmodule führten wir zum nächsten Mitspieler im Stromteam, dem MPPT:

Von hier führt der Stromweg weiter zu den Verteilerschienen von gut und böse..... ähhhh... plus und minus.

Von hier geht es zum zu einem Bluetoothdongle, der uns die Anzeigewerte aufs Handy und Tablet zaubert. Bei der Installation muss man übrigens eine Bluetooth-Kopplung bestätigen. Die Zifernfolge, die hier eingegeben werden muss, lautet "000000".

Um beim Anklemmen an die installierte Anlage keine Spannungsspitzen zu erzeugen, die eventuelle Beschädigungen hätten hervorrufen können, haben wir Sperrholzplatten aufs Dach gewuchtet, um die Solarmodule abzudecken. Hätten wir gewusst, dass sie keinen Strom mehr liefern, sobald die Sonne untergegangen ist, hätten wir uns diese Arbeit sparen können. Obwohl das uns ja allein schon durch den Begriff "SOLAR-Modul" hätte klar sein müssen. Manchmal wundert man sich über die eigene Begriffsstutzigkeit. Doch letztendlich war es ganz gut so, denn so konnten wir uns schon gleich nach der Installation am perfekten Funktionieren erfreuen und mussten nicht erst bis zum nächsten Morgen warten.

Doch kommen wir zum nächsten Protagonisten, dem Shunt.

Von hier geht es zum Kontrollmonitor und zu einem weiteren Bluetoothdongle, der uns auch diese Anzeigewerte aufs Handy und Tablet zaubert.

Auch geht es vom Shunt weiter zum BMS, dem Batteriemanagementsystem.

Einen weiteren Protagonisten haben wir bereits angeschlossen, nämlich den Wechselrichter für 230V:

Wir haben uns für einen recht großen Wechselrichter entschieden, da wir auch einige Küchengeräte betreiben wollen.

Nun, seitdem all diese Geräte angeschlossen sind, sind wir stromautark und haben unser Stromverlängerungskabel zur Garage sprichwörtlich gekappt und "rausgeschmissen". Selbst Staubsaugen mit unserem großen Kärcher funktioniert einwandfrei. Zwar sieht man ziemlich schnell, dass die Ladungskapazität von 100% bereits nach wenigen Minuten auf 90 % abgesunken ist, doch füllt sie sich dank der Solargeschichte recht schnell wieder auf.

Da das Ganze bestimmt recht verwirrend ist, habe ich hier ein Foto und hier ein PDF hinterlegt.

Bitte unbedingt beachten: Ohne Gewähr!!!

Das ganze wurde in eine Holzkiste mit 3 Abteilungen eingebaut, die sich direkt hinter dem Durchstieg befinden.

Im zweiten Teil des Elektro-Blog-Eintrages wird hierüber berichtet und dann noch beschrieben, wie der 24V/12V Wandler angeschlossen wird, um mit der Lichtmaschine die Batterie zu laden. Und es wird beschrieben werden, wie die Landstromzuführung mit dem Ladebooster installiert werden wird.

Deshalb.... stay tuned, es bleibt spannend.

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mail@weltenbummlerinnen.de (Weltenbummlerinnen) elektro kofferausbau oldtimer steyr 680 technik http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/7/spannungsgeladen-teil-1 Sat, 22 Jul 2017 13:45:34 GMT
Widahi-Fieber und eine Begegnung der dritten Art... http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/7/widahi-fieber 08.07.2017, Lyggie:

Unsere Luna wird immer schöner. Und größer. Und schwerer. Und sie ist immer, also ich meine wirklich immer gaaaanz furchtbar freudig aufgeregt, wenn sie ein Mitglied ihrer eigenen Spezies erblickt.

Da wird gebellt,  da wird in die Leine gehopst, da wird wieder gebellt, da wird wieder gehopst, und so weiter und so weiter...womit sie eigentlich nur zum Ausdruck bringen mag: Will Da Hin. Will uuunbedingt Hallo sagen!!!! Los jeeeetzt !!!!!!!! Sofooooort!!!!

Lässt man sie dann zu derjenigen anderen Fellnase / anderem Ziel ihrer Begierde, ist ihrerseits alles gut (der Gedanke ist schon beruhigend, unser vorheriger Hund machte das gleiche Leinengehopse, jedoch wusste man nie, wie er sich nach seinem Theater verhielt...). Kurzum: Sie liebt einfach jeden anderen Hund. Aber auch Menschen, Pferde, Katzen....nur Schafe findet sie irgendwie doof.

Am Anfang machte sie das bei jedem, der ihr begegnete, doch mittlerweile beschränkt es sich bei Menschen auf diejenigen, die sie anschauen und somit Kontakt zu ihr aufnehmen ("oooch, ist die sühüüüß"). Und bei Hunden jeglicher Coleur!

Meli nennt es ganz kurz und prägnant: Das Wi(ll)dahi(n)-Fieber. Gute Absicht Lunaseits, aber definitiv kein angenehmes Verhalten, wenn man dann  demnächst ca. 35kg Fellnasenlebendgewicht online hat. Dank unserer tatkräftigen Nachbarinnen mit zwei und vier Beinen (Danke!!! :-) wird dieses Verhalten aber nun hoffentlich bald der Vergangenheit angehören und Luni auch bei unvermuteten Hundebegegnungen die Ruhe selbst sein. Denn wir haben die wöchentliche Welpenstunde in der Hundeschule aus den oben genannten Gründen erst mal geknickt.

Es ergibt absolut keinerlei Sinn, wenn Luni dort (als einzige) lautstark Theater macht, weil sie (und alle anderen dort) noch angeleint sind, wenn es dann heißt: Bitte ableinen! Falsche Botschaft. Definitiv!

Nun bekommt sie also ein Einzeltraining, das darin besteht, dass sie (der Einfachheit halber im Moment noch am Fienchen befestigt, denn sie hat schon ordentlich Kraft!) damit konfrontiert wird, dass unsere lieben Nachbarinnen (die sie gut kennt und liebt) in ihre Nähe kommen und sich aber wieder ruhig entfernen, wenn sie Theater macht und in die Leine springt. Bleibt Luna aber ruhig, kommen beide näher und am Ende (wenn sich Luni schlussendlich beruhigt und auf ihre vier Hundebuchstaben gesetzt hat) dürfen beide Hunde dann zusammen toben.

Dieser Vorgang dauerte beim ersten Mal geschlagene 90 Minuten, mittlerweile sind wir bei 9 Minuten angekommen. Ich bin begeistert und guter Dinge, dass wir das nun wirklich in den Griff bekommen :-) Nochmals Danke für Eure Geduld und eure Mühe, liebe Petra und liebe Penny!

Nun aber ein Schnitt und ein Sprung zu einer Situation, die sich wie folgt vor ein paar Tagen hier vor der Garage ereignet hatte:

Wir sitzen nach einem arbeits- und fußmarschreichen Tag hinter dem Fienchen. Luna uns gegenüber, war an dem Tag aus praktischen Gründen an unserer Sonnendachbefestigung angeleint. Somit hatte sie an dem Tag den vollen Einblick in unsere kleine Straße, an der in der Regel ungefähr so viel Fußgängerverkehr herrscht, wie am Rande eines Mondkraters.

Seit kurzem allerdings geht bei uns mehrfach täglich eine uns unbekannte, stets niemanden grüßende Frau vorbei, deren angeleinter Beagle auf Lunis Gemecker so gar nicht reagiert, und einfach weitermarschiert, als wären Luna und ihr Getöse die aus weiter Ferne zu hörenden Eindrücke eines Paralleluniversums. Beneidenswert.

Nun also zurück zu jenem Abend. Wir sitzen kaputt und entspannt hinter unserem Fienchen, als Luni plötzlich die Ohren spitzt und unsere kleine Straße hinabschaut und auch anfängt, irgendjemanden oder -etwas anzuwuffen. Nicht Hopsen, nur Wuffen. Ich schaue also neugierig um die Hecke und sehe die obenbenannte Frau mit ihrem üblich sediertähnlich ruhigen Beagle zwei Grundstücke weiter stehend (und die sind nun nicht wirklich schmal) und in unsere Richtung schauend.

Auch höre ich sie "AUS! AUS!"" schreiend und denke mir noch, warum um alles in der Welt muss man einen so wunderbar ruhigen Hund derart anschreien...aber naja, vielleicht hört er ja nicht mehr so gut.

Sie kommen etwas näher und Luni wufft lauter. Und die Frau schreit auch lauter: "AUS! AUS! AUS!" Und wir stellen fest: Die schreit nicht ihren, sondern unseren Hund an.

Ich schaue Meli an und Meli schaut mich an. Wir kratzen uns sprichwörtlich im Geiste am Kopf und versuchen die Situation in irgendeiner Schublade sinnvoll einzuordnen. Dieses gelingt uns allerdings so überhaupt nicht. Als die Frau schließlich an uns vorbeigeht, (der Beagle ist immer noch tiefenentspannt, Luna nicht) schaut sie bitterböse drein und brüllt wieder (in Lunas Richtung) den uns nun bereits vorliegenden, nicht wirklich geistreichen Text, den ich hier nun aus diesen Gründen für den geneigten Leser nicht nocheinmal wiederholen möchte.

Auf meine Frage (immer noch verdutzt), warum diese Dame bitte die nun mittlerweile in das schönste Widahi-Fieber in Richtung unaufdringlichem Beagle verfallene Luna anschreit, bekomme ich die unfreundliche Antwort, dass "sie das ja endlich mal lernen muss". Ohne weitere Erläuterung, was denn genau "DAS" sein mag.

Beagle trottet meanwhile unbeeindruckt weiter seiner Wege und ich frage mich kopfschüttelnd und mehr als negativ erstaunt, warum sich diese sonderbare Frau nicht einfach an ihrem wunderbar ruhigen Hund, dem schönen Wetter oder dem blauen Himmel erfreut, statt sich so offensichtlich über Luna aufzuregen. Und ich weise sie nicht mehr ganz so freundlich darauf hin, dass Luna diese Lektion nicht lernt, wenn irgendwelche dahergelaufenen Menschen sie anschreien.

Nachdem Frau und Beagle schon längst um die nächste Ecke verschwunden waren, suchten wir immer noch nach der versteckten Kamera, die wir zu unserer tiefsten Überraschung jedoch nirgends finden konnten.

Leute gibt´s....sagenhaft!

Nunja, wie geht man künftig damit um? Die besten Antworten fallen einem ja bekanntlich immer erst im Nachhinein ein. Ein mögliches Szenario bei erneutem Auftreten dieser Art der sonderbaren Beschallung wäre es, diese mit einem lauten "AN! AN! AN!" zu kontern. Und unsere Nachbarin, die das Geschehen zwar unbeteiligt aber dennoch sehr deutlich hat mitbekommen müssen, hat versprochen, auch noch laut dazu zu bellen :-D  WUFF!

Ob´s hilft?

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mail@weltenbummlerinnen.de (Weltenbummlerinnen) Luna made-my-day www.weltenbummlerinnen.de http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/7/widahi-fieber Sat, 08 Jul 2017 19:54:43 GMT
Plutonische Hitze http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/7/plutonische-hitze Wir wollen nicht frieren. Und um dem vorzubeugen, überlegten wir uns, welche Art von Heizung wir im Fienchen installieren wollen.

Vieles war im Gespräch, doch schließlich entscheiden wir uns - inspiriert von www.herman-unterwegs.de für einen Holzofen.

Zum Einen mögen wir die angenehme Wärme eines Holzofens sehr, zum Anderen ist man durch die hohe Wärme bestimmt eher in der Lage, Feuchtigkeit aus dem Expeditionsmobil herauszubekommen, zumal wir alles mit Holz vertäfeln wollen.

Ein Holzofen sollte also her und so erkundigten wir uns ein wenig auf dem Heizungsmarkt.

Dabei merkten wir ziemlich schnell, dass es gar nicht so einfach ist, Ofenmodelle zu finden, bei denen alle Punkte auf der Anforderungsliste erfüllt werden können.

  • Das Wichtigste war, dass wir für die Verbrennung Außenluft nutzen wollten, damit nicht der Sauerstoff des Fahrzeuginneren verbraucht wird.
  • Dann wollten wir eine Glasscheibe im Ofen haben, denn schließlich erhalten wir allein dadurch schon ein bischen mehr Gemütlichkeit, als durch einen einfachen Metallklotz.
  • Dann sollte der Ofen nicht allzu groß dimensioniert sein, sowohl in der Leistung, als auch in den Außenmaßen.

Und so fiel auch unsere Wahl auf einen GLOBEFIRE PLUTO*.

Dieser wird mit Untergestell geliefert und kam bereits wenige Tage nach der Bestellung bei uns an.

Nun hieß es, den schweren Kasten ins Fienchen zu transportieren, immerhin wiegt er einige Kilos.

Doch unter Zuhilfenahme einer Leiter konnten wir eine Schiefe Ebene basteln und den Ofen ins Fienchen hochschieben.

Da stand er nun, gut eingepackt in einer stabilen Holzkiste, die erst einmal geöffnet werden wollte.

Doch schließlich stand er provisorisch an seinem Fleck.

Nun gingen wir allerdings einige Wochen mit dem Problem schwanger, wie wir ihn befestigen sollten.

Der eigentliche (sehr schwere) Ofen steht auf einem (recht leichten) Unterschrank. Das heißt dass der Schwerpunkt sehr weit oben liegt. Und wir wollen natürlich vermeiden, dass der Ofen im Falle einer Vollbremsung oder gar eines Unfalls einen Besuch im Führerhaus macht.

Wir erhielten ein paar Tips zur Befestigung des Ofens (Vielen Dank an Sabine und Micha), doch das Problem mit dem Unterschrank konnten wir eine Weile nicht lösen.

Schließlich packten wir das Schweißgerät mal wieder aus und schweißten ein Untergestell für das Untergestell (Wortwitz: Untergestell für das Untergestell hihi), senkrechte Stahlwinkel, die in den hohlen Beinen des Untergestells auf voller Länge hineinragen, unten herum durch ebenfalls Stahlwinkel zusammengeschweißt.

Dann wurde das Untergestell mit diversen Schrauben an unser Stahlgestell angeschraubt. Das sollte halten.

Doch nun zum eigentlichen Ofen. Hier bohrten wir ganz vorsichtig vier Löcher durch den Gußboden.

Durch diese Löcher wurden lange 10mm-Gewindestangen durch ebenfalls passende Löcher im Unterschrank hindurchgeführt.

Die Gewindestangen werden nun durch den Unterschrank hindurchgeführt....

... und gehen durch den Fahrzeugboden hindurch.

... wo sie mit zwei Stahlblechen verschraubt werden. (Die langen Gewindestangen auf dem Bild unten sind übrigens die Aufhängungen der hinteren Staukästen.)

Nun kam die Außenluft an die Reihe. Hier musste wieder einmal ein Loch ins Fienchen gesägt werden. Es sollte nicht das letzte bleiben.

Kuckuck

Ins Loch kam ein passender Anschlußflansch für den flexiblen Aluschlauch.

Nun zum nächsten Loch im Fienchen, der Durchlass für den Schornstein.

Abgeklebt mit Malerkrepp, damit der Schimmelschutzanstrich durch die Stichsäge nicht abgekrazt wird.

Et voilà.... das Loch ist im Fienchen.

Und der Schornstein passt da sogar durch :-) Yippie

 

Allerdings stand das Ofenrohr zu weit nach hinten hinaus, weshalb wir das Verlängerunsstück des Ofenrohres kürzen mussten.

Also gleichmäßigen Abstand anzeichnen, ordentlich die zu flexende Kante mit Malerkrepp abgeklebt, damit man es beim flexen besser erkennen kann, wo man etwas wegnehmen muss.

Und schon passte alles.

Um die Wärme von den Sandwichplatten des Kofferaufbaus wegzuhalten haben wir uns für 50mm Promatplatten entschieden, die wir an die Innenseite des Koffers mittels Promatkleber anklebten. In den Lochausschnitt der Sandwichplatte setzten wir passend ein kleineres Stück Promat ein und nahmen von der 50mm-Stärke etwas ab, damit es zur Dicke der Sandwichplatte passt. Promat lässt sich übrigens hervorragend mit einer Stichsäge bearbeiten.

Hier noch einmal der Wandaufbau von der Seite.

Die Löcher zwischen der Promatplatte und dem Ofenrohr haben wir mit etwas Steinwolle ausgefüllt.

Hier noch einmal der Außenluftanschluß

Nun fehlte noch der Abschluß nach hinten. Hierfür wählten wir eine Edelstahlplatte, in welche wir ein passendes Loch hineinschnitten. An dieser Stelle vielen Dank an Willi für die Zurverfügungstellung einer 45-Grad-Schnittzeichnung des Ofenrohres, wonach wir das Loch ganz einfach auf die Edelstahlplatte aufzeichnen konnten.

Dann kam wieder einmal die Stichsäge zu ihrem Recht und sägte so vor sich hin, bis alles passte. Noch ein paar Feilenstriche und alles war gut.

Die Edelstahlplatte wurde auf der Rückseite mit selbstklebendem Zellkautschuk 20x3 mm abgedichtet.

Den kleinen Spalt zwischen der Edelstahlplatte, die noch in Fahrzeugfarbe oder in schwarz gestichen werden wird dichteten wir mittels hochtemperaturbeständigem Silikon ab.

Der "Regenstutzen ist zur Zeit nur provisorisch aufgesetzt, da wir erst einmal ausprobieren wollen, ob der Ofen genug Zug hat, oder ob wir, wenn wir ihn betreiben wollen, ein Verlängerungsrohr aufsetzen müssen.

Hier noch ein Foto vom "Endzustand". Scheint ganz nett geworden zu sein :-)

Das nächste Projekt ist nun die Elektroanlage. Es bleibt spannend. Im wahrsten Sinne des Wortes.

stay tuned...


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mail@weltenbummlerinnen.de (Weltenbummlerinnen) kofferausbau ofenbau oldtimer steyr 680 www.weltenbummlerinnen.de http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/7/plutonische-hitze Fri, 07 Jul 2017 18:05:25 GMT
Vom Witz eingeholt http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/7/vom-witz-eingeholt 01.07.2017 / Meli:

Kennt das jemand? Wenn man glaubt, ohne sein Wissen plötzlich in einem bereits bekannten Witz als Statist mitzuspielen? Und wenn man sich suchend umsieht, um die versteckte Kamera zu finden, die aber so gut versteckt ist, dass man sie dann doch nicht findet.

Heute Morgen jedenfalls kaufte ich

Mein Blick fiel auch auf das Preisschild mit dem Aufdruck:

Und schwubs, da war sie, die Erinnerung an das Yellow-Strom-Video : "Sie haben drei gelbe Bananen gewählt"

Wer es nicht kennt, sollte es mal gesehen haben ;.)

Da bewahrheitet es sich mal wieder: Einkaufen: Mittendrin statt nur dabei ....

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mail@weltenbummlerinnen.de (Weltenbummlerinnen) made-my-day www.weltenbummlerinnen.de http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/7/vom-witz-eingeholt Sat, 01 Jul 2017 14:31:36 GMT
Innen kleiner als außen http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/6/innen-kleiner-als-aussen Ein alternativer Titel für diesen Beitrag wäre auch gewesen: Die endlose Bauerei der Staukästen.

Wir haben uns unsere Staukästen selbst gebaut. Dieses hatte mehrere Gründe:

  • Wir konnten sie nach Maß anfertigen
  • Sie passen optisch besser zu unserem historischen Fienchen, als gekaufte Hochleistungs-Riffelblech-Staukästen
  • Wir haben selbst etwas geschaffen
  • Es war deutlich günstiger

Als Material wählten wir für den Rahmen Stahlwinkel 30x30x3, für die Kofferaußenflächen Siebdruckplatten in den Stärken 12mm (Oberseite, Unterseite und Klappe) bzw. 9mm für die Seitenwände.

Die Staukästen sollten folgende Größe erhalten:

  1. Links vorne Höhe 40cm, Breite 150cm, Tiefe 45cm
  2. Links mitte Höhe 40cm, Breite 55cm, Tiefe 70cm
  3. Links hinten Höhe 30cm, Breite 40cm, Tiefe 50cm (geringere Höhe, um den Böschungswinkel zu erhalten)
  4. Rechts mitte Höhe 40cm, Breite 120cm, Tiefe 70cm
  5. Rechts hinten Höhe 30cm, Breite 40cm, Tiefe 50cm (geringere Höhe, um den Böschungswinkel zu erhalten)

Also kurzerhand das Schweißgerät gezückt und los gings.....

Das dieses unsere erstes größeres Schweißprojekt war, mussten wir uns erst einmal einen "Workflow" erarbeiten.

Doch schließlich waren die Außengerippe geschweißt. Sicherlich brauchen wir nicht zu erwähnen, dass eine von uns, deren Namen aus Datenschutzgründen jetzt allerdings nicht öffentlich genannt werden soll, sich vermessen hatte und wir alle Kästen noch einmal auftrennen und die Tiefe um 5 cm reduzieren mussten. Zum Glück gab es ja einen Winkelschleifer :-)

Doch schließlich passte alles dahin, wohin es später kommen sollte.

 

Doch irgendwann überkamen uns Zweifel, ob denn die einzulegenden Siebdruckplatten plan auf den Winkeln aufliegen können, weil sich in den Schweißecken manchmal kleinere, manchmal größere Schweißrückstände angesammelt hatten. Und lange Zeit blieb dieses ein offener Gedanke, da wir zunächst keine Lösung wussten.

Doch dann dei Erkenntnis: Hartmetallfräser für die Bohrmaschine.... und innerhalb eines Tages ging es weiter...

... und die Rückstände konnten ziemlich gut, wenn auch mühsam entfernt werden. Bohröl drauf, gefräst, und gut.

Jetzt war es an der Zeit, die Staukastenklappen anzupassen

Doch zuvor musste noch die Dichtung bestellt, geliefert, abgelängt und eingebracht werden.

Nun konnten die T-Bänder, die wir als Klappenscharniere vorgesehen hatten befestigt.....

 

 

.... und hinterher angeschweißt werden.

So weit, so gut, nun mussten die Siebdruckplatten angepasst werden. Die ungefähre Größe hatten wir uns bereits bei der Bestellung schneiden lassen, jedoch die Feinanpassung erfolgte dann mittels Kreissäge.

Im Fach auf der rechten Seite, gleich neben dem Tank wollten wir noch einen Zwischenboden einziehen, da hier auch unsere Teleskopleiter ihren Platz finden sollte.

Schließlich mussten die Platten alle wieder herausgenommen werden, um die Stahlskelette gestrichen werden konnten. Zuerst mit Rostschutzprimer, anschließend in Mattschwarz.

Anschließend wurden die Platten wieder eingelegt und mit Dekasyl MS-5 bzw. Sikaflex 221 verklebt.

Jetzt fehlten noch die letzten Feinarbeiten. Für den Verschluß wählten wir Schraubösen. Zu diesem Zweck schnitten wir Gewinde in den Metallwinkel und konterten die Schraube von hinten.

Zum Anziehen der Klappe wählten wir einfache Schrauben, die wir von vorne konterten und die noch mit Flügelmuttern versehen werden.

Hier konnten wir die originalen Vorhängeschlösser, die im Fienchen waren, benutzen.

Zum krönenden Abschluß dichteten wir alles mit Dekasyl MS-5 bzw. Sikaflex 221, hinten, unten und innen mit Silikon ab.

Tja, die Staukästen sind nun fertig und warten darauf, eingebaut zu werden.

Jetzt haben wir aber erst einmal die Waage bemüht, um zu sehen, wie schwer die Kästen sind.

  • Links vorn: 34 kg
  • Links mitte: 20 kg
  • Links hinten: 14 kg
  • Rechts mitte: 47 kg
  • Rechts hinten: 14 kg

Das macht summasummarum stolze 129 kg. Das ist zwar ein ganz happiges Gewicht, dafür sind sie aber auch irre stabil. Dann werden wir ein paar weiße Tischdecken weniger mitnehmen, um das wieder auszugleichen.

Natürlich verfügen wir nicht über einen Gabelstapler und den Bauern um die Ecke wollten wir auch nicht belästigen.

Zum Glück hat sich Timo bereit erklärt, die eigentliche "Wuppearbeit" zu machen und so schafften wir es, zu dritt die Kästen in die richtige Position zu bugsieren und an den zuvor bereits intsllierten 10mm Gewindestangenstücken zu befestigen.

An dieser Stelle vielen vielen Dank dafür!

Während des "wuppens" hörte ich mehrfach die gesäuselten Worte, die so ähnlich klangen wie "ich bin zu alt für diesen Scheiß", so dass ich denke, dass Timos Gesichtsausdruck beim wuppen nicht so entspannt war in auf dem untenstehenden (gestellten) Foto.

Hier nun die Staukästen auf der linken Seite...

und auf der rechten.

Dieser Staukasten ist als einziger groß genug, um unsere Teleskopleiter aufzunehmen, weshalb wir hier noch einen Zwischenboden eingezogen haben.

Wer nun bis hierher aufmerksam mitgelesen hat, wird festgestellt haben, dass wir nur drei der fünf Staukästen angebaut haben.

Das hat zum einen den Grund, dass wir über dem Staukasten hinten links unser "Öfchen" - Globefire Pluto - befestigen wollen und zu diesem Zweck noch von unterhalb der Bodenplatte verstreben wollen.

Und über dem Staukasten hinten rechts wird unsere Trockentrenntoilette ihren Platz finden und wir werden den flüssigen Anteil unserer Hinterlassenschaften in einem Kanister im Staukasten auffangen.

Zu beiden Themen wird es dann entsprechende Infos geben.

Und wir hoffen, dass wir die beiden kleinen Staukästen auch alleine in die richtige Position bringen können.

Deshalb.... stay tuned, es bleibt spannend.

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mail@weltenbummlerinnen.de (Weltenbummlerinnen) Oldtimer Steyr 680 www.weltenbummlerinnen.de http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/6/innen-kleiner-als-aussen Sat, 24 Jun 2017 18:07:32 GMT
Hinter Schloss und Riegel http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/6/hinter-schloss-und-riegel Im letzten Post beschrieben wir, dass wir vorne im Koffer jetzt einen Staukasten und einen Gaskasten installiert haben.

Natürlich wollen wir nicht, dass jedermann an den Inhalt dieser Kästen herankommt, sind sie doch bislang nur mit Dreikanthebelmechanismen verschlossen.

Heute wollen wir mal klitzeklein beschreiben, wie wir diese Schlösser eingebaut haben.

Zunächst einmal ermittelten wir den Durchmesser der Schlösser und ärgerten uns, dass wir keinen 23 mm Bohrer unser Eigen nennen konnten. Nun war guter Rat teuer. Aber Meli erinnerte sich an die Vorgehensweise ihres Vaters, wenn es galt, große Öffnungen zu schaffen.

Frau zeichnet erst einmal an, wie groß das Ganze werden soll. Da unsere Hochleistungsfilzstifte auf Metall nicht so gut zu sehen sind, half hier ein bischen Malerkrepp.

Und nun fingen wir klein an, sprich mit einem 2 mm Bohrer und bohrten fleissig Loch an Loch.

Bis wir einen gar wunderschönen, fast runden Kreis herausbekommen hatten.

Jetzt wurde der Bohrer auf ein etwas größeres Kaliber gewechselt und erneut gebohrt.

Beim nächsten Bohrer - wieder etwas größer - brach dann das Mittelstück heraus.

Als nächstes kam dann der Hartmetallfräser vor die Bohrmaschine und im Nullkommanichts war das Loch perfekt.

Jetzt schoben wir das Schloß hindurch und sicherten es mit der rückwärtigen Platte.

 

 

 

Passt. Nun fluchs der Riegel montiert.

Dieser musste jedoch noch ein wenig gekürzt werden. Hier kam die Miniflex (Dremel mit Trennscheibe), die gerade griffbereit lagen, ins Spiel und jetzt passte alles.

Nun können beide Seitenschränke gegen Langfinger gesichert werden.

Prima geklappt.

Stay tuned, bald kommt ein neuer Post über die Endlosaufgabe "Staukastenbau".....

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mail@weltenbummlerinnen.de (Weltenbummlerinnen) Kofferausbau Oldtimer Steyr 680 www.weltenbummlerinnen.de http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/6/hinter-schloss-und-riegel Tue, 20 Jun 2017 17:12:28 GMT
Da passt was rein http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/6/da-passt-was-rein Im Aufbau, direkt hinter dem Führerhaus befindet sich der Platz, an dem das Reserverad auf seinen Einsatz wartete. Leider konnte es dort nicht bleiben, denn es war zu groß und ragte so weit in den Koffer hinein, das ein Durchstieg nicht mehr zu realisieren gewesen wäre.

Darum bauten wir auf der linken Seite einen von der Seite zu benutzenden "Wandschrank" ein, in dem wir unsere Stühle, den Tisch und solche Sachen unterbringen wollen.

Hier noch offen und unvollendet.

Jetzt ist die zweite Seitenwand auch montiert.

 

Auf der anderen Seite befindet sich nun unser Gasschrank, in dem zwei 11-kg-Flaschen ihren Platz finden.

Unten rechts befindet sich die nach außen führende Luftöffnung von exakt 100 cm2. Von außen ist ein Alu-Fliegengitter und ein Kiemenblech aufgeklebt, damit wir zum einen keine unliebsamen Besucher bekommen, zum anderen aber auch alles schön trocken bleibt.

 

Die Durchführung des 10 mm Gasrohres durch die Holzplatte (im Hintergrund zu sehen) nennt sich übrigens Schottverschraubung oder Schottdurchführung. Bis ich diesen Begriff gefunden hatte.......

Die Flaschen werden an eine Truma Duo-Control CS angschlossen, dazwischen noch Gasfilter.

stay tuned...

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mail@weltenbummlerinnen.de (Weltenbummlerinnen) Kofferausbau Oldtimer Steyr 680 www.weltenbummlerinnen.de http://www.weltenbummlerinnen.de/blog/2017/6/da-passt-was-rein Tue, 20 Jun 2017 16:26:56 GMT