Fienchen ist Online und kalt wird es auch

September 29, 2017  •  Kommentar schreiben

Eigentlich sollte dieser Blogeintrag "Mutmachblogeintrag" heißen. Warum? Weil es so irre schleppend voran geht. Zumindest gefühlt. Wenn man sich die Vorher/Nachherbilder im Wochenabstand ansieht, geht es irgendwie doch voran, doch das tägliche Klein-Klein, dieser "Fummelkram", der keine produktiven Fortschritte erkennen lässt, zermürbt einen. Irgendwie. Zumindest Meli. Lyggie ist da durchaus entspannter und sieht eher das GROSSE GANZE.

Und doch geht es Voran. Irgendwie.

Und beim Hochladen der Fotos der letzten paar Tage musste selbst Meli zugeben, dass sich viel getan hat. So klaffen halt Wahrnehmung und Realität momentan deutlich auseinander.


Natürlich haben wir uns auch Gedanken zum Thema Internet im Wohnmobil gemacht. Schließlich möchte man ja weiterhin an der digitalen Welt teilhaben.

Doch zunächst einmal haben wir auf dem Dach eine externe Antenne* angebracht, die den Internetempfang deutlich verbessern soll. Wir bevorzugen eine Panoramaantenne und keine Antenne mit Richtcharakteristik, da wir die Antenne nicht bei jedem Stop neu ausrichten wollen, denn die 3,25 m Dachhöhe sind irgendwie nur mit Leiter zu erreichen. Und man weiss ja nie, in welcher Richtung man so vor sich hinparkt. Gekauft haben wir sie bei Fa. PUC Car in Unna, wo wir auch sehr gut beraten worden sind.

Die Montage war recht einfach, unterhalb des Antennengehäuses war eine 3M-Klebefläche angebracht, die eine zuversichtliche Abdichtung verspricht. Dann wurde die Antenne natürlich noch von unten verschraubt.

Nachdem die Antennenkabel im Zuge des Innenausbaus letztendlich verlegt waren, wurde nun an einer Seitenwand der Router angebracht.  Wir nahmen nach langer Recherche einen Router, Modell Huawei B315s-22 Black* , den wir direkt an 12-V betreiben können und somit keinen unnötigen Stromverbrauch über den Wechselrichter fabrizieren müssen.

Nun war es an der Zeit, die verlegten LAN-Kabel* anzuschließen, wir haben zwei LAN-Anschlüsse vorgesehen und hierfür fast exakt 10m Kabel benötigt.

Mit tatkräftiger Unterstützung wurden die verlegten LAN-Kabel mit den Selbstzusammenbau-LAN-Steckern* angeschlossen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Und dann wurde der Router zunächst mit einer 2,5GB Vodafone-Callya Prepaidkarte in Betrieb genommen.

Klappt ziemlich gut. Mal sehen, wie sich das Datenvolumen mit unseren Netzgewohneiten arrangieren kann. Die stylischen Drehschalter waren ursprünglich im Fienchen eingebaut und finden hier nun hervorragende Verwendung. Einer für den Router, der andere für den Kühlschrank.


Doch das war noch nicht alles, was in den letzten Tagen passiert ist.

Wir konnten nach fertiggestellten Pinselarbeiten durch unsere Malermeisterin Kleckerpunkt ...

... auch unseren Kühlschrank in Betrieb nehmen.

Wir haben nun eine große Variante mit Eisfach, wohl wissend, dass hierfür viel Platz benötigt wird. Man muss halt Prioritäten setzen :-)


Wir hängen mittlerweile mitten im Bau des Küchenblocks und versuchen, unseren Gasherd millimetergenau einzubauen. Es soll ja hinterher schön aussehen.

Zeitgleich warten sowohl der Elektroboiler, als auch die Einbauspüle, und seit heute auch unser wider Erwarten riesengroßes Wasserfiltersystem und demnächst auch noch die Pumpe auf ihren Einbau.

Doch im Einzelnen:

  • Wir haben uns einen Gasbackofen gegönnt, schliesslich will man ja auch unterwegs sein frisches Brot backen können. Es wurde dann ein Dometic Moonlight Three mit drei Kochplatten.
  • Zum Spülen benutzen wir dann eine Edelstahlspüle* mit einem großen Volumen, weil sie unser einziges Spülbecken sein wird und wir darin bestimmt auch mal Wäsche waschen werden müssen.
  • Hinzu kommt einen 10l Elektroboiler von Elgena Nautic Therm in der Ausführung EE , der sowohl mit 12V / 200W, als auch alternativ oder zusätzlich mit 230V / 660 W betrieben werden kann. Zwar können wir noch keine Erfahrungswerte im Echtbetrieb mitteilen und haben auch keine entsprechenden Informationen im www gefunden, jedoch haben wir uns überlegt, dass es ja ganz gut funktionieren würde, die Erhaltungswärme per 12V herzustellen und wenn Tagsüber die Sonne scheint und wir von den Solarmodulen genügend Solarstrom produzieren lassen, die 230V zum Erwärmen nach dem Duschen u.ä. nutzen können. Auch haben wir uns gegen ein Modell unter Einbeziehung von Motorwärme entschieden, da der Installationsaufwand FÜR UNS zu hoch gewesen wäre.
  • Die Wasserfilter wollten auch noch Platz finden. Wir haben uns nach reiflicher Überlegung und dem Einholen von befreundeten Meinungen anderer Expeditionsmobilisten (Vielen Dank an dieser Stelle für die Geduld) für folgendes System entschieden:
    Als Gehäuse* nahmen wir drei 10" Behälter, die wir mit Grobfilter*, Aktivkohlefilter* und Keramikfilter* befüllen werden. Zum Wasserkonzept werden wir aber noch mal einen extra Blogeintrag erstellen, wenn alle Teile einsatzbereit sein werden.
  • Ferner müssen wir noch Platz für unsere noch anzuschaffende Pumpe und den Druckminderer bereithalten.

Das wird also alles ziemlich eng werden und wir müssen sehen, wie wir das Ganze sinnvoll unter der Spüle anordnen können. Zum Wasserkonzept und zum Bau der Küchenzeile wird es aber noch gesonderte Blogeinträge geben.

 

stay tuned...


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